Worum es geht
Die Formel lautet nicht einfach Monatsgrundpreis mal zwölf. Hinzu kommen nur die tatsächlich erwarteten Stückentgelte, Kartenpreise und Bedingungen; unsichere Positionen sollten als Spanne oder getrenntes Szenario erscheinen.
Prüfschritte
Erstellen Sie drei Spalten: Menge pro Jahr, Preis je Einheit und Quelle im Preisverzeichnis. Addieren Sie Fixkosten und jedes Nutzungsszenario getrennt. Datieren Sie die Rechnung und testen Sie, wie sich mehr Bargeld oder Papieraufträge auswirken.
Unterlagen und Nachweise
Als Nachweis dienen aktuelle Entgeltinformation und Preisverzeichnis. Eigene Kontoauszüge liefern Mengen, sollten für einen Vergleich aber anonymisiert ausgewertet werden. Diese Seite erhebt oder speichert keine Finanzdaten.
Grenzen der Einordnung
Eine Modellrechnung ist keine Rechnung des Instituts und keine Garantie künftiger Preise. Boni, Gehaltseingang oder Mindestnutzung müssen mit Bedingungen und Ablaufdatum erfasst werden.
Fixe und variable Positionen trennen
Beginnen Sie mit wiederkehrenden Entgelten, die unabhängig von einzelnen Vorgängen anfallen. Ergänzen Sie danach nur variable Leistungen, für die Sie eine begründete Jahresmenge haben. Karten, Bargeld und Papieraufträge bleiben eigene Zeilen. Ein Paketanteil darf nicht nochmals als Einzelpreis addiert werden. Kennzeichnen Sie jede Zahl als Vertragsangabe oder persönliche Mengenannahme. So lässt sich die Rechnung aktualisieren, ohne die gesamte Herleitung neu zu erfinden.
Drei Nutzungsszenarien modellieren
Erstellen Sie ein gewöhnliches, ein sparsames und ein belastungsreicheres Szenario. Verändern Sie dabei nur Mengen, nicht heimlich die zugrunde gelegten Preise. Beispiele sind zusätzliche Bargeldabhebungen, beleghafte Aufträge oder eine weitere Karte. Unsichere Rabatte werden in einer eigenen Variante gerechnet. Die Spannweite zeigt, welche Position das Ergebnis besonders beeinflusst. Sie ist aussagekräftiger als eine einzige scheinbar präzise Summe und vermeidet eine unbelegte Prognose des künftigen Verhaltens.
Rechenweg prüfbar halten
Jede Tabellenzeile braucht Menge, Einheit, Preisquelle und Rechenoperation. Verlinken oder benennen Sie die datierte Entgeltinformation beziehungsweise die Seite im Preisverzeichnis. Kontrollieren Sie, ob monatliche und jährliche Einheiten korrekt umgerechnet sowie enthaltene Mengen abgezogen wurden. Lassen Sie Rundungen erst am Ende sichtbar werden. Eine zweite Person sollte die Rechnung anhand der Quellen nachvollziehen können, ohne Zugriff auf Konto, Kundennummer oder vollständige Auszüge zu benötigen.
Ergebnis regelmäßig neu bewerten
Wiederholen Sie die Rechnung nach einer Vertragsänderung oder wenn sich das Nutzungsverhalten deutlich verschiebt. Bewahren Sie alte Stände getrennt auf, damit Veränderungen erklärbar bleiben. Boni, Statusvorteile oder bedingte Preisnachlässe werden mit Voraussetzung und bekanntem Ende vermerkt, nicht dauerhaft fortgeschrieben. Die berechnete Summe ist weder Rechnung des Instituts noch Anbieterurteil. Sie unterstützt eine persönliche Auswahl; tatsächliche Buchungen und künftige Konditionen können davon abweichen.
Plausibilität der Summe kontrollieren
Vergleichen Sie die Modellrechnung mit der Struktur früherer Kontoabrechnungen, ohne alte Preise auf das neue Angebot zu übertragen. Große Abweichungen sollten auf Rechenfehler, vergessene Paketgrenzen oder andere Nutzung geprüft werden. Halten Sie die Erklärung direkt an der betroffenen Zeile fest. Erst danach eignet sich das Ergebnis als dokumentierte Entscheidungsgrundlage.
- BaFin-Kontenvergleich – offizielles Vergleichsangebot
- Zahlungskontengesetz – Vergleichbarkeit von Entgelten
Quellen geprüft am 20. September 2026. Maßgeblich bleibt der aktuelle Originaltext.